Stimmen aus dem Rh/N-Dreieck 20260123

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Feierliche Übergabe der Räumlichkeiten für das Haus des Jugendrechts

Gute Stimmung bei der symbolischen Schlüsselübergabe (von links): Marco Grübbel, Leiter des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg Mannheim und Heidelberg, Leitender Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen, Justizministerin Marion Gentges, Staatssekretär des Innern Thomas Blenke, Ulrike Schäfer (Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Mannheim), Landrat Stefan Dallinger und der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

„Mit der heutigen Eröffnung setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort, die wir in Baden-Württemberg vor über 25 Jahren begonnen haben. Wir haben in Baden-Württemberg 14 Häuser des Jugendrechts geschaffen; bundesweit gibt es 49 Einrichtungen. Ich bin stolz auf diese Entwicklung und danke allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben. Die Häuser des Jugendrechts sorgen erfolgreich für eine schnelle und konsequente Sanktionierung der jungen Straftäter und bieten gleichzeitig frühzeitig und zielgerichtet Hilfs- und Unterstützungsangebote, um den jungen Menschen den Weg zu einem straffreien Leben zu ebnen." (Justizministerin Marion Gentges)

„In Baden-Württemberg gehen wir Hand in Hand mit allen beteiligten Behörden gegen Jugendkriminalität vor. Unser erklärtes Ziel ist es, die jungen Menschen zurück auf den richtigen Weg zu bringen und einen Neustart zu ermöglichen. Mit unseren Häusern des Jugendrechts schaffen wir kurze Wege zwischen den zuständigen Behörden und können schnell reagieren. Es geht darum, sehr frühzeitig gegen kriminelle Entwicklungen vorzugehen und damit die kriminellen Karrieren bei jungen Menschen zu verhindern. Dieses Konzept setzen wir nun auch in Heidelberg um und entwickeln es weiter.“ (Staatssekretär Thomas Blenke MdL)

„Nach intensiver Suche und Abstimmung mit allen beteiligten Institutionen ist es uns gelungen, diesen hervorragenden Standort für das Haus des Jugendrechts zu finden. Damit konnte jetzt auch für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg diese sinnvolle Einrichtung eingerichtet werden.“ (Amtsleiter von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Marco Grübbel)

„Unser neues Haus des Jugendrechts ist insofern besonders, weil es nicht nur für das Stadtgebiet, sondern auch für große Teile des Flächenlandkreises direkt zuständig ist. Denn genau wie die Lebenswelten unserer jungen Menschen nicht an diesen Grenzen zwischen Landkreis und Stadt enden, verstehen wir uns als großen Sozialraum innerhalb der Metropolregion, für den wir gemeinsam Verantwortung tragen.“ (Landrat Dallinger)

„Die Stärke des ‚Haus des Jugendrechts‘ ist, dass Jugendhilfe, Justiz und Polizei nun unter einem Dach schnell, verlässlich und abgestimmt reagieren können. Denn unser gemeinsames Ziel ist es, negative Entwicklungen noch zu wenden, junge Menschen zu stabilisieren und ihnen Perspektiven zu eröffnen.“ (Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner)

Quelle: Medieninformation des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 23. Januar 2026